Aktionsplan Sport- und Bewegungsförderung

Der Aktionsplan Sport- und Bewegungsförderung stellt eine ganzheitliche, handlungsanweisende Strategie dar, mit der Sport und Bewegung in Basel gefördert wird und fokussiert auf Angebote und Rahmenbedingungen über den Bau und Betrieb von klassischen Sportanlagen hinaus. Das Herzstück des Aktionsplans beschreibt den festgestellten Handlungsbedarf, mit welchem die gewünschten Zielzustände erreicht werden sollen. Diese Ziele orientieren sich an den Visionen und Wirkungszielen aus dem Sportkonzept. Eine hohe Gewichtung erfahren dabei beispielsweise die folgenden Aspekte:

  • Abbau von Zugangshürden zu Sport- sowie Schulanlagen
  • Optimierung und Schaffung von Grundlagen zur optimierten Förderung von Sport und Bewegung
  • Verbesserte Abstimmung und Austausch bezüglich kantonaler Planungsprozessen
  • Synergienutzung
  • anlagenspezifische Bedarfsdeckung
  • Erhöhung der Sichtbarkeit von bestehenden Angeboten, Programmen und vorhandener Infrastruktur
  • Ausbau von Multifunktionalität
  •  Angebotslücken schliessen und Zugang für alle gewährleistenBerücksichtigung der Anliegen des ungebundenen Sports
  • Verbesserung der Möglichkeiten für Sport und Bewegung im öffentlichen Raum
  • Schliessen von erkannten Angebotslücken im Bereich Volks- und Mittelschule
  • gezielter Support des organisierten Sports

Als verwaltungsinternes Instrument dient ein umfassender Katalog mit kurz-, mittel- und langfristig umsetzbaren Einzelmassnahmen, welche zur Erreichung der definierten Zielzustände vorgesehen sind. Für die Umsetzung sind unterschiedliche Fach- und Dienststellen des Kantons zuständig – die  Koordination übernimmt dabei das Sportamt Basel-Stadt. Um die Wirkung der Massnahmen messen und optimieren zu können sind eine regelmässige Überprüfung und allfällige Justierung der Massnahmen und Zielzustände jeweils im Abgleich mit dem Sportanlagenkonzept notwendig.

Zu kurzfristig umsetzbaren Massnahmen gehören beispielsweise Optimierungen im Belegungsmanagement der verschiedenen Sportanlagen, der Aufbau resp. die Verankerung von regelmässigen Austauschgefässen zwischen den verschiedenen Verwaltungsstellen, die Einbindung des Themas Sport und Bewegung in die bestehenden Prozesse von Arealentwicklungen oder weiterführende Bemühungen zur Stärkung des ungebundenen Sports. Massnahmen mit einem längerfristigen Zeithorizont umfassen z. B. die Entwicklung eines gemeinsamen Konzeptes zur Velofahrkompetenz und –förderung von Kindern und Jugendlichen, die Schaffung einer gesamtheitlichen Informations- und Kommunikationsplattform für Sport und Bewegung in Basel oder das Ziel, den weiblichen Anteil bei bestehenden Programmen und Angeboten zu erhöhen.

Die im Aktionsplan sowie im Sportanlagenkonzept festgelegten Massnahmen werden in den kommenden Jahren angegangen.

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