Kinder- und Jugenddienst (KJD)

Der Kinder- und Jugenddienst informiert, berät und unterstützt Kinder, Jugendliche und an ihrer Erziehung Beteiligte. Die Leistungen des Kinder- und Jugenddienstes sind auf das Kindeswohl ausgerichtet. Der Kinder und Jugenddienst pflegt eine enge Zusammenarbeit mit den relevanten Partnern, insbesondere mit den Schulen und mit der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde. Die Leistungen können vereinbart oder aufgrund einer Verfügung der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) zugänglich gemacht werden.

Wichtigstes Ziel des Kinder- und Jugenddienstes ist es, gute Entwicklungsbedingungen für Kinder und Jugendliche zu gewährleisten oder wiederherzustellen. Dazu arbeitet der KJD eng mit Familien und Fachpersonen zusammen.

Zuständig für die Anordnung von zivilrechtlichen Kindesschutzmassnahmen ist die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB).

Organigramm Kinder- und Jugenddienst (KJD)

 

Informationen für Schulen und Anlaufstellen

Bei einer vermuteten oder erwiesenen Gefährdung des Kindeswohls gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Wenn die Eltern mit einer Kindeswohlabklärung einverstanden sind, können kantonale Fachstellen und Schulen den Kinder- und Jugenddienst KJD beiziehen.
  2. Wenn zur Behebung der Probleme behördliche Anordnungen erforderlich erscheinen oder Eltern nicht einverstanden sind mit einem Beizug des Kinder- und Jugenddiensts KJD, richten Private oder Fachpersonen eine Gefährdungsmeldung an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB).

Sowohl KESB wie auch KJD (jeweils morgens von 08.00 bis 12.00 Uhr) beraten Private oder Fachpersonen darüber, welcher Zugang oder welches Vorgehen geeignet sind.

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Pflegebeiträge für Minderjährige

Unter bestimmten Voraussetzungen haben Eltern von pflegebedürftigen Minderjährigen Anspruch auf Beiträge an die unentgeltliche Pflege und Betreuung von dauernd pflegebedürftigen Personen. Der Aufwand muss die altersgemäss übliche Betreuung und Pflege um mehr als 60 Minuten pro Tag übersteigen und der Vermeidung eines Aufenthalts in einer stationären Einrichtung oder in einem Spital dienen. Er muss unentgeltlich erbracht werden. Ein möglicher Anspruch entsteht frühestens mit Vollendung des dritten Altersjahrs.

Zuständig für die Bearbeitung von Gesuchen ist die Administration KJD.

Die Details sind in «Verordnung betreffend Beiträge an die unentgeltliche Pflege
und Betreuung von dauernd pflegebedürftigen Personen zu Hause (Pflegebeitragsverordnung) vom 4. Dezember 2012»
geregelt.

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