Corona-Infos

Informationen für Sportvereine, Sportorganisationen und Sportanbieter zur aktuellen Situation rund um die Auswirkung des Coronavirus


Die Vorgaben und Rahmenbedingungen ändern sich teilweise kurzfristig. Das Sportamt Basel-Stadt ist bestrebt, die Informationen zeitnah zu aktualisieren.

[letzte Aktualisierung: 2. März 2021]

nach oben

Massnahmen Kanton Basel-Stadt ab dem 1. März 2021

Der Bundesrat hat am 24. Februar 2021 beschlossen, im Sport weitere Lockerungen vorzunehmen. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt unterstützt diesen Entscheid und übernimmt die Bundesvorgaben.

Sportaktivitäten von Kindern und Jugendlichen mit Jahrgang 2001 oder jünger sind in Vereinen auf allen Sportanlagen ab 1. März 2021 wieder zulässig. Auch Wettkämpfe sind für diese Altersgruppe wieder erlaubt.

   
Für den Sport gelten ab 1. März 2021 folgende Massnahmen:

Vereinsnutzungen aller Sportanlagen mit Kindern und Jugendlichen mit Jahrgang 2001 oder jünger

  • Neu sind Sportaktivitäten von Kindern und Jugendlichen mit Jahrgang 2001 oder jünger auf allen Sportanlagen zulässig. Es gilt keine Beschränkung der Anzahl Personen, es darf aber keine Durchmischung mit Sportler/innen älteren Jahrgangs geben. Körperkontakt ist erlaubt, soll aber wenn immer möglich verhindert werden. Für Trainerinnen und Trainer, die älter als 20 Jahre alt sind, gilt Maskentragpflicht (siehe auch unten).
  • Wettkämpfe sind ohne Zuschauer erlaubt. Eltern, die ihre Kinder zum Training bringen, ist der Zugang zur Sportanlage nicht erlaubt.
  • Weiterhin erlaubt sind Trainingsaktivitäten und Wettkämpfe im Leistungssport gemäss Art. 6e Abs. 1 lit. c und d Covid-19-Verordnung besondere Lage. Als Leistungssportler/innen gelten Angehörige eines nationalen Kaders eines nationalen Sportverbands, die einen nationalen oder regionalen Leistungssportausweis von Swiss Olympic (Swiss Olympic Card) besitzen oder Angehörige eines nationalen Kaders eines nationalen Sportverbands sind, und die als Einzelpersonen, in Gruppen bis zu 15 Personen oder als beständige Wettkampfteams trainieren.
  • Stattfinden dürfen zudem Trainingsaktivitäten und Wettkampfspiele von Teams, die einer Liga mit überwiegend professionellem oder semiprofessionellen Spielbetrieb oder eine nationalen Nachwuchsliga angehören. Für die Ligazuteilung ist der jeweilige nationale Sportverband zuständig (eine schriftliche Bestätigung muss vorliegen). Ist der Spielbetrieb nur in der Liga eines der beiden Geschlechter professionell oder semiprofessionell, dürfen die Trainingsaktivitäten und Wettkampfspiele auch in der entsprechenden Liga des anderen Geschlechts stattfinden.
  • Erlaubt sind auch Prüfungen zur Erlangung eines Studien- oder Lehrabschlusses bei Bildungsgängen im Bereich Sport, Tanz, Bewegung und Gesundheit.
     

Nutzung von Aussensportanlagen von Personen mit Jahrgang 2000 und älter

  • Erlaubt sind Sportaktivitäten, die von Einzelpersonen und in Gruppen im Familien- und Freundeskreis bis zu 15 Personen mit Jahrgang 2000 und älter ausgeübt werden, ohne Körperkontakt, im Freien und sofern eine Gesichtsmaske getragen oder der erforderliche Abstand eingehalten wird.  Mannschaftstrainings sind nur in diesem Rahmen möglich. Pro Aussenfeld darf eine Gruppe von maximal 15 Personen Sport treiben, falls der Abstand eingehalten wird ohne Schutzmaske. Teilen sich zwei Gruppen mit je maximal 15 Personen ein Aussenfeld, gilt Maskentragpflicht. Garderoben oder Duschen stehen nicht zur Verfügung.
  • Wettkämpfe sind für diese Altersgruppe weiterhin  verboten. Dies gilt auch für Grümpelturniere und Ähnliches.
  • Öffentlich zugängliche Aussensportanlagen dürfen durch den Individualsport in Gruppen von max. 15 Personen ohne Körperkontakt mit Abstand genutzt werden, sofern sie die Nutzung der berechtigten Vereine nicht behindern. Auch hier stehen keine Garderoben zur Verfügung.
     

Spezielle Situation im Sportzentrum Pfaffenholz

Das Sportzentrum Pfaffenholz liegt auf französischem Staatsgebiet. Die französischen Bestimmungen gelten weiterhin (inkl. Nachtsperre ab 18.00 Uhr und Kontaktverbot bei Kindern). Es sind keine Sportaktivitäten von Vereinen möglich.

nach oben

Generelle Regeln bei der Nutzung der Sportanlagen durch Sportvereine

  • Alle Vereine oder Organisationen müssen über ein Schutzkonzept verfügen, welches sowohl den Trainings- als – wo erlaubt – auch den Wettkampfbetrieb regelt. Das Schutzkonzept muss dem Sportamt nicht eingereicht,  jedoch auf Verlangen vorgewiesen werden.
  • Garderoben stehen für die Trainings Jahrgangs 2001 und jünger  zur Verfügung. Die Abstandsvorgaben und die ausgeschilderten Kapazitäten sind einzuhalten. Wenn immer möglich ist die Garderobennutzung zu minimieren.
  • Für Trainer/innen und Betreuungspersonen gilt eine generelle Maskentragpflicht. Ausnahmen bestehen bei notwendigem Aufenthalt im Wasser sowie wenn ein ärztliches Attest vorliegt, welches das Maskentragen ausschliesst. Das Attest muss jederzeit vorgewiesen werden können.

nach oben

Nutzung von Schulräumen durch Vereine

Die Nutzung von Schulräumen (z.B. Schulzimmer, Aulen) ist im nicht-professionellen Bereich gestattet für:

  • Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen mit Jahrgang 2001 oder jünger (inkl. Singen)
  • Aktivitäten von Einzelpersonen mit Jahrgang 2000 oder älter (inkl. Singen)
  • Aktivitäten in Gruppen bis zu 5 Personen mit Jahrgang 2000 oder älter, wenn eine Gesichtsmaske getragen und der erforderliche Abstand eingehalten wird. Auf das Tragen einer Gesichtsmaske kann verzichtet werden in grossen Räumlichkeiten, wenn zusätzliche Abstandsvorgaben und Kapazitätsbeschränkungen gelten (Singen ist hier nicht erlaubt)
  • Aufführungen vor Publikum sind verboten

nach oben

Reservation von Sportanlagen

  • Grundsätzlich bleiben die aktuellen Reservationen bestehen.
  • Bitte melden Sie uns umgehend, wenn ein Trainingsfenster nicht gebraucht wird.
  • Für Belegungen in den Hallenbädern und auf den Kunsteisbahnen wenden Sie sich bitte per Mail an: sport@bs.ch
  • Für Belegungen auf den übrigen kantonalen Sportanlagen wenden Sie sich bitte per Mail an die Fachstelle Vermietung des Sportamts: vermietung.sport@bs.ch
  • Im Sinne einer effizienten Anlagennutzung und Personalplanung kann es auch zu Neuzuteilungen von Sportanlagen kommen.

nach oben

nach oben

Massnahmen des Bundes ab März 2021

Bild vergrössert anzeigen

Der Bundesrat hat am 24. Februar 2021 erste, vorsichtige Öffnungsschritte ab dem 1. März 2021 beschlossen.

Die Aussenbereiche von Sport- und Freizeitanlagen werden geöffnet, und im Freien sind Treffen und Aktivitäten bis 15 Personen wieder erlaubt. Restaurants und Kulturbetriebe bleiben weiterhin geschlossen.

Nächste Öffnungsschritte erfolgen am 22. März, wenn es die epidemiologische Lage erlaubt.

 

Weiterführende Informationen zur aktuellen Lage:

Medienmitteilung des Bundesrates vom 24. Februar 2021

Bundesamt für Gesundheit BAG: Coronavirus

Bundesamt für Gesundheit BAG: Massnahmen und Verordnungen

Bundesamt für Sport BASPO: Covid-19 und Sport

Swiss Olympic: Dossier Covid-19

nach oben

Training von Leistungssportlerinnen und -sportlern

Trainingsaktivitäten von Leistungssportlerinnen und -sportlern, die Angehörige eines nationalen Sportverbandes sind, bleiben möglich und werden individuell abgesprochen. Für Schweizer Sportlerinnen und Sportler, deren Verband Mitglied von Swiss Olympic ist, ist eine nationale oder regionale Talent Card oder eine Elite Card von Swiss Olympic Voraussetzung.

Mitglieder eines ausländischen Nationalkaders oder Leistungssportlerinnen und -sportler, die eine Sportart betreiben, deren Verband nicht Mitglied von Swiss Olympic ist, stellen ein individuelles Gesuch an sport@bs.ch. Dem Gesuch beizulegen sind die Lizenz des jeweiligen Sportverbandes und Belege der Teilnahme an internationalen Meisterschaften. Mitzuteilen ist ferner, welche Sportanlage in welchem Umfang genutzt werden möchte. Die Nutzungsbewilligung wird dann individuell erteilt.

Orientierungshilfe bei Fragen Zugehörigkeit Leistungssport von Swiss Olympic

nach oben

Individualsport auf den städtischen Sportanlagen

 
Ausgewählte Aussensportanlagen (Rasenplätze, Leichtathletikanlagen etc.) können für individuellen Sport in Gruppen von maximal 15 Personen genutzt werden.

Die bisherigen Schutzmassnahmen (Abstands- und Hygieneregeln etc.) gelten weiterhin.


 

 

Folgende Sportanlagen (Aussenanlagen) sind für den Individualsport geöffnet:

nach oben

nach oben

Veranstaltungen auf Sportanlagen

Veranstaltungen sind bis auf weiteres nicht erlaubt!

nach oben

Verlängerung von Abonnementen

Inhaberinnen und Inhaber von Abonnementen werden kontaktiert. Abonnemente werden nach Möglichkeit automatisch verlängert (z.B. Jahresabos, Ein-Monats-Abos usw.).

Wenn eine Verlängerung nicht möglich ist (Saison-Abonnemente Winter Hallenbäder oder Kunsteisbahnen), wird ein Anteil rückerstattet. Bitte haben Sie etwas Geduld, die Dauer der Verlängerung bzw. die Höhe der Rückerstattung ist von der Dauer der Schliessung abhängig.

ACHTUNG: Die Verlängerung der Abonnemente ist erst nach Ablauf der offiziellen Abo-Dauer, also erst ab dem ersten Verlängerungstag, auf dem System ersichtlich.

nach oben

Gebühren für die Nutzung der städtischen Sportanlagen

Gebührenerlass Wintersemester 2020/21

Mit Schreiben vom 24. November 2020 wurden alle Nutzerinnen und Nutzer der Sportanlagen der Stadt Basel informiert, dass der Kanton die Nutzungsgebühren für das Wintersemester 2020/21 erlässt. Damit sollen die verschiedenen Organisationen und Vereine im Sport finanziell entlastet werden.

Dieser Gebührenerlass bezieht sich auf die bereits getätigten Belegungen (inkl. Semesterbelegungen) sowie auf jährlich wiederkehrend stattfindende Veranstaltungen.

Schreiben vom 24. November 2020 zum Erlass der Nutzungsgebühren

Trotz dieser Entlastungsmassnahmen können vereinzelt Sportvereine und -organisationen in finanzielle Probleme geraten. Zusammen mit der Swisslos-Sportfonds-Kommission soll in diesen Fällen gezielt nach Lösungen gesucht werden. Betroffene Vereine wenden sich bei Bedarf direkt an Steve Beutler, Leiter Sportamt Basel-Stadt (Mail oder 061 267 57 39)

 

Gebührenerlass Sommersemester 2020

Mit Schreiben vom 15. April 2020 wurden alle Nutzerinnen und Nutzer der Sportanlagen der Stadt Basel informiert, dass der Kanton auf die Nutzungsgebühren für Schul- und Sportanlagen für das Sommersemester 2020 verzichten wird. Damit sollen die verschiedenen Organisationen im Sport finanziell entlastet werden.

Dieser Gebührenerlass bezieht sich auf die bereits getätigten Belegungen (inkl. Semesterbelegungen) sowie auf jährlich wiederkehrend stattfindende Veranstaltungen.

Schreiben vom 15. April 2020 zum Erlass der Nutzungsgebühren

nach oben

Swisslos-Sportfonds Basel-Stadt

Veranstaltungen können aus dem Swisslos-Sportfonds Basel-Stadt auch dann unterstützt werden, wenn die Veranstaltung nicht durchgeführt werden kann. Die Unterstützung orientiert sich dabei an den angefallenen Nettokosten, maximal der aus dem Swisslos-Sportfonds gesprochene Beitrag.

Für die Auszahlung muss eine Abrechnung der angefallenen Kosten sowie allfälligen Erlösen an den Swisslos-Sportfonds des Kantons Basel-Stadt eingereicht werden (Erziehungsdepartement Basel-Stadt, Swisslos-Sportfonds, Grenzacherstrasse 405, 4058 Basel).

Der Swisslos-Sportfonds Basel-Stadt  behandelt weiterhin Gesuche in allen bestehenden Rubriken.

nach oben

Jugend und Sport

Jugendausbildung (Angebotsverwaltung)
Kann aktuell in J+S-Kursen und J+S-Lagern als Folge der Massnahmen des Bundes zur Bekämpfung des Coronavirus die erforderliche Mindestzahl Aktivitäten nicht eingehalten werden, so gewährt das BASPO Finanzhilfen für die tatsächlich durchgeführten Aktivitäten.

Kaderbildung (Leiteraus- und Weiterbildung)
Aufgrund der anhaltend unsicheren und schwierigen Lage rund um die COVID-19 Pandemie hat der Kanton Basel-Stadt entschieden, in der kommenden Wintersaison auf die Durchführung von J+S-Aus- und Weiterbildungskursen in den Sportarten Ski und Snowboard zu verzichten.

www.jugendundsport.ch

nach oben

Stabilisierungspaket: Finanzhilfen des Bundes für den Sport

Die neu gesprochenen Finanzmittel laufen unter dem Namen Stabilisierungspaket und werden nun von Swiss Olympic koordiniert (nicht mehr durch das BASPO selbst).
Seit dem 1. Juli 2020 sind die Schweizer Sportverbände aufgefordert, nachzuweisen, wie sie und die ihnen nahestehenden Organisationen finanziell unter den Massnahmen gegen das Coronavirus gelitten haben. In einem detaillierten Stabilisierungskonzept können sie darlegen, welcher Schaden ihnen und ihren Sportarten in den Monaten ohne Wettkämpfe, Trainings und weitere Anlässe entstanden ist.

Information und Dokumente bei: Swiss Olympic - Fokus Coronavirus

nach oben

Kurzarbeit im Sport

Sportorganisationen, die Angestellte haben und die durch die bundesrätlichen Massnahmen in ihrer Existenz bedroht werden, steht das Instrument «Kurzarbeit» des Bundes offen. Arbeitnehmende mit befristeten Verträgen haben ebenfalls Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung. Die entsprechenden Informationen sind zu finden beim
Amt für Wirtschaft und Arbeit .

Selbstständige konsultieren bitte die Seite der Ausgleichskasse Basel-Stadt .

nach oben

Härtefallunterstützung für Unternehmen mit Einrichtungen zur Durchführung von Freizeitaktivitäten

Ab sofort können auch Unternehmen mit Einrichtungen zur Durchführung von Freizeitaktivitäten Antrag auf eine Härtefallunterstützung stellen. Sie profitieren damit ebenfalls vom kantonalen Programm für Unternehmen, die von der Coronakrise besonders hart getroffen werden. Dieses hatte der Regierungsrat bereits Ende Oktober 2020 insbesondere für Unternehmen im Bereich von Gastronomie, Hotellerie und Tourismus eingerichtet.

Medienmitteilung Kanton Basel-Stadt vom 5. Januar 2021

Für die Umsetzung der Massnahmen ist das Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt WSU zuständig.