Aufnahmen

Für die Aufnahme ist ein Fachgutachten gefragt. Die Behörde kann die Einweisung veranlassen oder zumindest gutheissen. Wichtig ist, dass die Finanzierung geregelt ist.

Liegt eine Kostengutsprache gemäss interkantonaler Heimvereinbarung vor, können auch ausserkantonale Kinder und Jugendliche aufgenommen werden.

Der Ablauf des Aufnahmeverfahrens ist abhängig von der jeweiligen Situation des Kindes oder des Jugendlichen sowie von der Familie und der einweisenden oder vermittelnden Behörde. Grundsätzlich muss das Kind oder der Jugendliche durch den Versorger, der die Familie während des Heimaufenthalts betreut, bei der Institutionsleitung angemeldet werden.

In einem Vorstellungsgespräch haben alle Beteiligten die Möglichkeit, einander kennenzulernen und einen Eindruck vom Schulheim bzw. vom künftigen Mitbewohner zu erhalten. Am Vorstellungsgespräch nehmen das Kind oder der Jugendliche, die gesetzlichen Vertreter sowie eine Vertretung der einweisenden Behörde, die Teamleitung der Wohngruppe, die Schulleitung und die Institutionsleitung teil. Auf einem Rundgang werden den Besucherinnen und Besuchern die verschiedenen Bereiche vorgestellt.

Schwerpunkte des Vorstellungsgesprächs bilden

  • die Interessen und Fähigkeiten des Kindes oder Jugendlichen
  • die Fragen im Zusammenhang mit der möglichen Platzierung
  • die Schilderung eines Tagesablaufs auf der Wohngruppe
  • eine Orientierung über die schulischen Belange und Anforderungen
  • die Klärung der Erwartung der Erziehungsberechtigten
  • die Rolle der Vertretung der einweisenden Stelle
  • die Erwartung der Institution bezüglich der Mit- und Zusammenarbeit 

Im Normalfall wird eine einwöchige Schnupperzeit vereinbart. Danach wird der Termin für die Auswertungssitzung festgelegt. Im Auswertungsgespräch erfolgt die definitive Auftragsklärung und der Eintrittstermin wird vereinbart.

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