Heilpädagogische Früherziehung

Die heilpädagogische Früherziehung umfasst individuelle Fördermassnahmen, Beratung und Begleitung des Kindes innerhalb des sozialen Kontextes.

Aufgrund vielfältiger Ursachen kann es sein, dass sich ein Kind nicht erwartungsgemäss entwickelt. Allfällige Behinderungen, wie zum Beispiel Seh- und Hörbehinderungen, können schon vor, während oder kurz nach der Geburt auftreten. Andere Schwierigkeiten zeigen sich erst im Laufe der ersten Lebensmonate oder -jahre. Die Entwicklung verläuft verspätet oder unharmonisch. Die Sprache oder das Spiel sind nicht altersgemäss, das Kind zeigt im Umgang mit Sachen und Menschen ein befremdendes Verhalten. Seine Hör- oder Sehfähigkeit geben Anlass zur Sorge. Die Eltern und das Umfeld sind verunsichert. Heilpädagogische Früherziehung kann in diesen Momenten unterstützen, beraten und begleiten.

Das Zentrum für Frühförderung stellt in Zusammenarbeit mit anderen spezialisierten Institutionen wie das therapeutische Schulzentrum Münchenstein oder der audiopädagogische Dienst Angebote zur Förderung und Unterstützung für Kinder bis zum Kindergarteneintritt zur Verfügung.

Der Entwicklungsstand wird abgeklärt und bei Bedarf bei der Fachstellenleitung des Zentrums für Frühförderung Antrag auf Durchführung und Finanzierung der heilpädagogischen Früherziehung gestellt.

Das Anmeldeverfahren und die Durchführungsformen sind im Merkblatt zur heilpädagogischen Früherziehung näher erläutert.

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