Projekte

20 Jahre UN-Kinderrechte in der Schweiz

Kinderrechtspostkarten Kinderbüro Basel

1997 – also vor 20 Jahren – hat die Schweiz die Konvention zu den UN-Kinderrechten ratifiziert. Damit hat sich die Schweiz verpflichtet, ihre Gesetzgebung an die Konvention anzupassen und ihr staatliches Handeln an den Kinderrechten auszurichten. Zu den Kinderrechten zählen beispielsweise ein qualitativ guter Schulunterricht, Partizipationsmöglichkeiten, Gesundheitsvorsorge oder Schutz vor Gewalt und Missbrauch.

Die Abteilung Jugend- und Familienförderung will zusammen mit dem Kinderbüro Basel, dem Kinder- und Jugenddienst (KJD) und der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) dieses Jubiläumsjahr dazu nutzen, Kindern, Jugendlichen, Eltern, Fachpersonen aber auch der breiten Öffentlichkeit die Kinderrechte näher zu bringen. Das ganze Jahr hindurch finden verschiedenste Anlässe und Aktivitäten statt, die einen Bezug zu den Kinderrechten haben. Es wurde eine Facebook-Seite eingerichtet, die über Aktualitäten und über einzelne Kinderrechte berichtet.

Veranstaltungen zu 20 Jahre UN-Kinderrechte in der Schweiz

Das Veranstaltungsprogramm ist nicht vollständig: Es werden im Laufe des Jahres weitere Anlässe dazu kommen und das Programm wird laufend aktualisiert.

Ferienwoche zu den Kinderrechten

Ferien-Blockwoche zum Thema Kinderrechte mit verschiedenen Aktivitäten und Ausflügen: UNICEF Zürich mit Zoobesuch, Ernährungsbewusstsein und „Olla Común“, Tanz- und Musikprojekte Theater Basel / Flamenco / Salsa.

Mo, 3. Juli – Fr, 7.- Juli, 9.00 – 16.00 Uhr
Guardería Infantil Española, Steinenring 13, Basel

Anmeldung und Information: Guardería Infantil Española

Familie im Zentrum - Tag der offenen Tür

Öffentlicher Nachmittag mit einer Bilderausstellung zu den Kinderrechten, verschiedene Posten mit Bastel- und Spielmöglichkeiten für Kinder und Erwachsene rund um die Kinderrechte.

Mi, 30. Aug, 14.00 – 17.00 Uhr
Freie Strasse 35, Basel

Information: Basler Familien

Wellness-Nachmittag für Mädchen

Event mit Wellness und gesunder Ernährung in Zusammenhang mit Recht auf Gesundheit im Mädchentreff Mädona.

Mi, 4. Oktober, 14.00 – 18.00 Uhr
Mädona, Untere Rebgasse 27, Basel

Information: Mädona

Comic Zeichnen in der Stadtbibliothek

Kinder zeichnen in der Stadtbibliothek Breite einen Comic zum Thema Kinderrechte. Das Comicheft wird – sobald es ganz fertig ist – in allen Bibliotheken und Jugendhäusern aufgelegt. Natürlich bekommt auch jeder Zeichner ein Exemplar. Für Kinder ab 10 Jahren.

Di, 3. Oktober – Do, 5. Oktober, 10.00 – 12.00 Uhr
Bibliothek Breite, Zürcherstrasse 149, Basel

Anmeldung und Information: Nur mit Anmeldung, pro Tag können 8 Kinder teilnehmen: Kerstin Abstreiter

Tag der offenen Tür in der KESB

Tag der offenen Tür für 8- bis 12-jährige Kinder in der KESB. Die KESB stellt sich vor, mit Postenlauf und Rahmenprogramm.

Fr, 3. November, 8.00 – 12. 00 Uhr
KESB, Rheinsprung 16/18, Basel

Information: KESB

Tag der offenen Tür mit Informationen zu den Kinderrechten in der Freizeithalle Dreirosen

Event in der Freizeithalle Dreirosen zum Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung. Durch Plakate werden die Besucher auf die Kinderrechte aufmerksam gemacht. Alle Spielaktivitäten drinnen und draussen sind am Tag der offenen Tür kostenlos.

Mo, 20. November
Freizeithalle Dreirosen, Unterer Rheinweg 168, Basel

Information: Freizeithalle Dreirosen

Liste mit den aktuellen Veranstaltungen

Veranstaltungsprogramm

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Auszeichnung kinderfreundliche Stadt Basel durch Unicef Schweiz

Im November 2013 erhielt die Stadt Basel von Unicef Schweiz die Auszeichnung Kinderfreundliche Gemeinde.

Unicef Schweiz entwickelte ein Verfahren, um die Kinderfreundlichkeit einer Gemeinde zu bestimmen. Gemeinden führen als erstes eine Standortbestimmung zu ihrer Kinderfreundlichkeit durch und können sich anschliessend für das Label bewerben.

Die Auswertung der Standortbestimmung der Stadt Basel liegt seit Dezember 2010 vor und diente als Grundlage für den Erhalt des Labels. Im Anschluss entwickelte die Stadt Basel einen Aktionsplan mit konkreten Massnahmen, wie die Verwaltung die Kinderfreundlichkeit in der Stadt in den nächsten Jahren weiter verbessern will.

Gemäss Vorgaben von Unicef Schweiz müssen die Massnahmen bis Ende 2017 umgesetzt sein, zu diesem Zeitpunkt läuft auch das Label aus. Aufgrund der bisherigen positiven Erfahrungen beantragt die Stadt Basel bei Unicef Schweiz eine Re-Zertifizierung.

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KinderMitWirkung

Zusammen mit dem Kinderbüro Basel führt die Abteilung Jugend- und Familienförderung das Projekt KinderMitWirkung durch. Kinder können ihre Ideen für ein kinderfreundliches Basel einbringen. Gemeinsam mit anderen Kindern und Fachpersonen wird eine Auswahl dieser Ideen weiter bearbeitet und dem Regierungsrat vorgestellt und übergeben. Die Kinder erhalten Antworten auf ihre Anfragen und – wenn immer möglich – werden die Ideen oder Teile der Ideen umgesetzt.

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Siedlungsprojekt Klybeck Mitte

Zwischen 2011 und 2014 wurde das Siedlungsprojekt «Klybeck Mitte» durchgeführt. In einer für Basler Verhältnisse grossen Siedlung im Klybeck-Quartier wohnen über 900 Menschen auf engstem Raum. Überdurchschnittlich viele davon sind Kinder und Jugendliche aus verschiedensten Nationen. Das Zusammenleben gestaltet sich oft nicht einfach, weshalb das Erziehungsdepartement dieses Interventionsprojekt in Form von Gemeinwesenarbeit an einem sozialen Brennpunkt durchführte. Die 2014 durchgeführte Evaluation zeigte, dass das Projekt die Lebensqualität in der Siedlung verbessern konnte und das Zusammenleben in der Siedlung förderte. Eine nachhaltige Wirkung kann aber nur erreicht werden, wenn die Prozesse in angepasster Form weitergeführt werden.

Dies übernimmt das auf drei Jahre befristete Pilotprojekt «Mobile Quartierarbeit Klybeck» in Form von aufsuchender sozialer Arbeit im Quartier. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Erziehungsdepartement, dem Präsidialdepartement und der Christoph Merian Stiftung. Trägerschaft für das Projekt hat der Verein Quartiertreffpunkt Kleinhüningen.

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ConsciousNet – Bewusst unterwegs im Netz

Bei «Peer Education» vermitteln Jugendliche anderen Jugendlichen ihr Wissen. Dieser Ansatz ist auch für die Vermittlung von Medienkompetenz sehr geeignet und wurde in Basel im Rahmen eines Projekts des Seminars für Medienwissenschaft der Universität Basel und der Abteilung Jugend- und Familienförderung erprobt.

In einem ersten Schritt setzten sich Jugendliche unterschiedlichen Alters in durch den Worldshop organisierten Workshops damit auseinander, was für sie positiv und was negativ im Umgang mit digitalen Medien ist. Anschliessend wurden Medienthemen definiert und es wurden Skripts für die Präventionsclips entworfen. Professionelle (jüngere und ältere) Medienschaffende wählten sechs dieser Skripts aus und setzten sie für und mit den Jugendlichen als Präventionsclips um.

Diese sechs Clips sind online. Jugendlichen dürfen sie verbreiten; in Schulen oder Jugendtreffs können sie als Diskussionsgrundlage für eine angeleitete Auseinandersetzung genutzt werden.

Clips consciousNET

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