Projekte

Auszeichnung kinderfreundliche Stadt Basel durch Unicef Schweiz

Im November 2013 erhielt die Stadt Basel von Unicef Schweiz die Auszeichnung Kinderfreundliche Gemeinde.

Unicef Schweiz entwickelte ein Verfahren, um die Kinderfreundlichkeit einer Gemeinde zu bestimmen. Gemeinden führen als erstes eine Standortbestimmung zu ihrer Kinderfreundlichkeit durch und können sich anschliessend für das Label bewerben.

Die Auswertung der Standortbestimmung der Stadt Basel liegt seit Dezember 2010 vor und diente als Grundlage für den Erhalt des Labels. Im Anschluss entwickelte die Stadt Basel einen Aktionsplan mit konkreten Massnahmen, wie die Verwaltung die Kinderfreundlichkeit in der Stadt in den nächsten Jahren weiter verbessern will.

Gemäss Vorgaben von Unicef Schweiz müssen die Massnahmen bis Ende 2017 umgesetzt sein, zu diesem Zeitpunkt läuft auch das Label aus. Aufgrund der bisherigen positiven Erfahrungen beantragt die Stadt Basel bei Unicef Schweiz eine Re-Zertifizierung. 2017 wurde eine Evaluation der Umsetzung des Aktionsplans durchgeführt. Diese ist die Grundlage für einen nächsten Aktionsplan und die Re-Zertifizierung des Labels.

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Julex by feel-ok

Logo julex by feel-ok.ch

Um Jugendinformation in den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt zeitgemäss auszurichten, führte die Abteilung Jugend- und Familienförderung zusammen mit der Abteilung Gesundheitsförderung des Kantons Basel-Landschaft Umfragen und Workshops mit Fachpersonen beider Basel durch.

Resultate sind die Internetplattform blbs.feel-ok.ch sowie die dazugehörige Broschüre «Julex by feel-ok» mit den wichtigsten regionalen Adressen für Jugendliche in den Bereichen Förderung und Prävention. Die Broschüre kann kostenlos bestellt werden: jff@bs.ch

Julex by feel-ok, Adressen für Jugendliche beider Basel

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20 Jahre UN-Kinderrechte in der Schweiz

Kinderrechtspostkarten Kinderbüro Basel

1997 hat die Schweiz die Konvention zu den UN-Kinderrechten ratifiziert. Damit hat sich die Schweiz verpflichtet, ihre Gesetzgebung an die Konvention anzupassen und ihr staatliches Handeln an den Kinderrechten auszurichten. Zu den Kinderrechten zählen beispielsweise ein qualitativ guter Schulunterricht, Partizipationsmöglichkeiten, Gesundheitsvorsorge oder Schutz vor Gewalt und Missbrauch.

Die Abteilung Jugend- und Familienförderung hat zusammen mit dem Kinderbüro Basel, dem Kinder- und Jugenddienst (KJD) und der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) dieses Jubiläumsjahr genutzt, um Kindern, Jugendlichen, Eltern, Fachpersonen aber auch der breiten Öffentlichkeit die Kinderrechte näher zu bringen. Das ganze Jahr fanden verschiedenste Anlässe und Aktivitäten statt, die einen Bezug zu den Kinderrechten hatten.

KinderMitWirkung

Zusammen mit dem Kinderbüro Basel führt die Abteilung Jugend- und Familienförderung das Projekt KinderMitWirkung durch. Kinder können ihre Ideen für ein kinderfreundliches Basel einbringen. Gemeinsam mit anderen Kindern und Fachpersonen wird eine Auswahl dieser Ideen weiter bearbeitet und dem Regierungsrat vorgestellt und übergeben. Die Kinder erhalten Antworten auf ihre Anfragen und – wenn immer möglich – werden die Ideen oder Teile der Ideen umgesetzt.

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Siedlungsprojekt Klybeck Mitte

Zwischen 2011 und 2014 wurde das Siedlungsprojekt «Klybeck Mitte» durchgeführt. In einer für Basler Verhältnisse grossen Siedlung im Klybeck-Quartier wohnen über 900 Menschen auf engstem Raum. Überdurchschnittlich viele davon sind Kinder und Jugendliche aus verschiedensten Nationen. Das Zusammenleben gestaltet sich oft nicht einfach, weshalb das Erziehungsdepartement dieses Interventionsprojekt in Form von Gemeinwesenarbeit an einem sozialen Brennpunkt durchführte. Die 2014 durchgeführte Evaluation zeigte, dass das Projekt die Lebensqualität in der Siedlung verbessern konnte und das Zusammenleben in der Siedlung förderte. Eine nachhaltige Wirkung kann aber nur erreicht werden, wenn die Prozesse in angepasster Form weitergeführt werden.

Dies übernimmt das auf drei Jahre befristete Pilotprojekt «Mobile Quartierarbeit Klybeck» in Form von aufsuchender sozialer Arbeit im Quartier. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Erziehungsdepartement, dem Präsidialdepartement und der Christoph Merian Stiftung. Trägerschaft für das Projekt hat der Verein Quartiertreffpunkt Kleinhüningen.

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ConsciousNet – Bewusst unterwegs im Netz

Bei «Peer Education» vermitteln Jugendliche anderen Jugendlichen ihr Wissen. Dieser Ansatz ist auch für die Vermittlung von Medienkompetenz sehr geeignet und wurde in Basel im Rahmen eines Projekts des Seminars für Medienwissenschaft der Universität Basel und der Abteilung Jugend- und Familienförderung erprobt.

In einem ersten Schritt setzten sich Jugendliche unterschiedlichen Alters in durch den Worldshop organisierten Workshops damit auseinander, was für sie positiv und was negativ im Umgang mit digitalen Medien ist. Anschliessend wurden Medienthemen definiert und es wurden Skripts für die Präventionsclips entworfen. Professionelle (jüngere und ältere) Medienschaffende wählten sechs dieser Skripts aus und setzten sie für und mit den Jugendlichen als Präventionsclips um.

Diese sechs Clips sind online. Jugendlichen dürfen sie verbreiten; in Schulen oder Jugendtreffs können sie als Diskussionsgrundlage für eine angeleitete Auseinandersetzung genutzt werden.

Clips consciousNET

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