Kosten

Wer erhält einen Beitrag

Beitragsberechtigt sind Kinder mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, die die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen (z.B. Erwerbstätigkeit der Eltern oder die Absolvierung einer anerkannten Ausbildung, soziale oder heilpädagogische oder medizinische Gründe, oder nötige Sprachförderung). Der Umfang der Betreuungszeit muss in einem angemessenen Verhältnis zum Beschäftigungsgrad der Eltern stehen. Die Betreuungszeit in subventionierten Tagesheimen beträgt mindestens 40% (vier halbe Tage oder zwei ganze Tage in der Woche), in mitfinanzierten Tagesheimen 20% (zwei halbe Tage oder ein ganzer Tag in der Woche). Die Mindestbetreuungszeit in einer Tagesfamilie beträgt 9 Stunden in der Woche.

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Kinder mit Behinderungen

Alle Angebote stehen auch Kindern mit Behinderungen offen. Die Vermittlungsstelle Tagesheime hilft gerne, individuelle Lösungen zu finden, Tel. +41 61 267 46 14.

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Wie wird der Elternbeitrag für Tagesheime und Tagesfamilien berechnet?

Grafik der Kostenzusammensetzung

Der Elternbeitrag wird nach einem einheitlichen System berechnet. Massgeblich sind die Einkommens- und Vermögensverhältnisse, die Familienkonstellation sowie die Kinderzahl. Grundlage für die Berechnung der Kosten ist in der Regel die Veranlagung der kantonalen Steuern. Allenfalls werden weitere Unterlagen, beispielsweise Lohnausweise, beigezogen.

  1. Sozialleistungen werden zum Nettoeinkommen gemäss Ziffer 499 der Steuererklärung dazugezählt.
  2. Als Freibetrag gilt CHF 37'500 für Alleinerziehende, CHF 60'000 für Paare, CHF 15'000 pro Kind.
  3. Folgende Abzüge werden vorgenommen: 3. Person im Haushalt CHF 10'000; 4. Person im Haushalt CHF 8'000; 5. Person im Haushalt CHF 6'000; 6 und mehr Personen CHF 4'000.

Der jährliche Elternbeitrag für die Vollzeitbetreuung beträgt 10% des Einkommens bis zu einem massgeblichen Einkommen von CHF 60'000. Ab einem massgeblichen Einkommen von CHF 60'001 erhöht sich der Ansatz um 0,1% pro angefangene CHF 1’000 zusätzlichem Einkommen.

Für die Betreuung von zwei Kindern im Vorschulalter reduzieren sich die Kosten auf 75% pro Kind, bei drei und mehr betreuten Kindern im Vorschulalter auf 65% pro Kind. Bei einem massgeblichen Einkommen von mehr als CHF 160'000 wird der Geschwisterrabatt nicht mehr wirksam.

Bei Teilzeitbetreuung reduziert sich der Beitrag entsprechend dem Betreuungsumfang.

Der Mindestbeitrag für die Vollzeitbetreuung beträgt CHF 300 pro Kind und Monat, bei Teilzeitbetreuung reduziert sich der Mindestbeitrag anteilsmässig, beträgt jedoch mindestens CHF 150 pro Kind und Monat. Für die Betreuung in Tagesfamilien beträgt der Mindestbeitrag CHF 1.90 pro Stunde. Die Jahresrechnung wird auf zwölf Monatsbeiträge aufgeteilt.

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Wer berechnet den Elternbeitrag?

Für die Berechnung des Elternbeitrags für Tagesheime und Tagesfamilien ist die Fachstelle Tagesbetreuung zuständig. Damit der Beitrag berechnet werden kann, werden Angaben zum Kind, zur Familien- und Arbeitssituation, zur Betreuungseinrichtung sowie zu den Betreuungszeiten benötigt. Für die Berechnung nimmt die Fachstelle Tagesbetreuung Einsicht in die Steuerdaten.

Aufgrund dieser Angaben werden die monatlichen Kosten bzw. der Stundenansatz für Tagesfamilien berechnet. Der so festgelegte Elternbeitrag wird den Eltern als Verfügung mit den detaillierten Berechnungsgrundlagen zugestellt. Eine Kopie geht an das Tagesheim oder an die Geschäftsstelle Tagesfamilien. Diese Institutionen erhalten jedoch keine Details zu Einkommen und Vermögen. Die Betreuungseinrichtung stellt Ihnen die jeweiligen Beträge monatlich in Rechnung.

Informationen zur Berechnung der Tarife für Tageschulen finden Sie unter www.tagesstrukturen.bs.ch.

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Wie viel bezahlen die Eltern?

Sie können eine detailliertere Berechnung online vornehmen. Sie werden dadurch eine Schätzung erhalten, mit welchen Beiträgen Sie rechnen müssen. Massgebend ist aber in jedem Fall die Berechnung durch die Fachstelle Tagesbetreuung.

Kosten online berechnen

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Wie werden die Kosten verteilt?

Finanzierung Tagesbetreuung

Der Kanton Basel-Stadt oder die Gemeinden Bettingen und Riehen unterstützen Eltern finanziell, indem ein Anteil an die Kosten der Tagesbetreuung übernommen wird. Eltern und Erziehungsberechtigte in guten wirtschaftlichen Verhältnissen bezahlen für die gleiche Dienstleistung mehr als solche mit geringerem Einkommen oder Vermögen. Die Details dazu sind im Tagesbetreuungsgesetz, in der Tagesbetreuungsverordnung und im Harmonisierungsgesetz sowie in der Harmonisierungsverordnung geregelt.

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