Kindeswohlabklärung

Bei einer vermuteten oder erwiesenen Gefährdung des Kindeswohls gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Wenn die Eltern mit einer Kindeswohlabklärung einverstanden sind, können kantonale Fachstellen und Schulen die Familie direkt an den Kinder- und Jugenddienst KJD überweisen. Für eine Überweisung braucht es die Angaben «Überweisung an den KJD» für Schulen bzw. für Anlaufstellen Netzwerk Kinderschutz.
  2. Wenn zur Behebung der Probleme behördliche Anordnungen erforderlich erscheinen oder Eltern nicht einverstanden sind mit einer Überweisung an den Kinder- und Jugenddienst KJD, richten Private oder Fachpersonen eine Gefährdungsmeldung an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB).

Sowohl KESB wie auch KJD beraten Private oder Fachpersonen darüber, welcher Zugang oder welches Vorgehen geeignet sind.