Netzwerk Kinderschutz

Symbolbild Netzwerk Kindesschutz

Misshandlungen von Kindern und Jugendlichen kommen in allen Schichten und allen Kulturen immer wieder vor, auch bei uns. Ziel des Netzwerks Kindesrchutz Basel-Stadt ist die Optimierung der Kinderschutzarbeit zur Sicherung oder Wiederherstellung des Kindeswohls bei Kindern und Jugendlichen, die von einer Misshandlung betroffen sind.

Das «Netzwerk Kinderschutz Basel-Stadt» umfasst private und staatliche Stellen, die sich im Alltag mit Fragen des Kinder- und Jugendschutzes befassen. Diese Stellen stehen Kindern und Jugendlichen sowie deren Bezugspersonen mit Rat und Unterstützung zur Verfügung.

Ziel des Netzwerks Kinderschutz ist die Optimierung der Kinderschutzarbeit zur Sicherung oder Wiederherstellung des Kindeswohls bei von Kindsmisshandlung betroffenen Kindern und Jugendlichen.

Dieses Ziel verfolgt das Netzwerk einerseits durch Vernetzung der Anlaufstellen im Kinder-schutz. Andererseits stellt es den Fachpersonen im Kinderschutz verschiedene Angebote zur Verfügung, nämlich eine interdisziplinäre und interinstitutionelle Kinderschutzgruppe (KSG), standardisierte Erstbefragungen im zivilrechtlichen Rahmen (STEB), Weiterbildungen sowie regelmässige Informations- und Austauschveranstaltungen.

Für die Koordination des Netzwerks ist der Bereich Jugend, Familie und Sport des Erziehungsdepartements verantwortlich.

Fachtagung 2016: Kinder und Jugendliche nach einer Flucht

Am 6. September 2016 fand die Fachtagung «Kinder und Jugendliche auf der Flucht» statt. Dr. med. Nicole Ritz (Kinderspital beider Basel), Silvia Bollhalder (Volksschulen Basel-Stadt) und Heidi Stutz (BASS, Büro für Arbeits- und sozialpolitische Studien) referierten zu verschiedenen Aspekten. Nachfolgend die Präsentationen der Referentinnen.

Leitfaden zur Früherkennung von Gewalt an Kindern

In den ersten Lebensjahren sind Kinder in besonderem Masse von Erwachsenen abhängig und gleichzeitig besonders häufig von Misshandlung betroffen. Den Fachpersonen im Frühbereich kommt deshalb in der Erkennung einer möglichen Kindeswohlgefährdung eine wichtige Rolle zu. Die Stiftung Kinderschutz Schweiz hat einen Leitfaden zur Früherkennung von Gewalt an Kindern entwickelt. Der Leitfaden zeigt auf, wie Misshandlungen an kleinen Kindern erkannt werden können und gibt Hinweise für die Einschätzung einer Gefährdung und zum weiteren Vorgehen.

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